Chronologischer Verlauf 2. Weltkrieg Geschichte
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Der Finnisch-Sowjetische Winterkrieg

1939/40

Am 30. November 1939 drangen sowjetische Truppen im so genannten Winterkrieg nach Finnland ein. Der Anführer der sowjetischen Arme, welche auch „Die Rote Armee“ genannt wird, war Marschall Kirill Merezkow. Das sowjetische Militär war sich sicher, einen schnellen Sieg gegen die Finnen zu erreichen. Schließlich griffen sie das Land mit 1.500 Panzern und 3.000 Flugzeugen an. Die Sowjets rechneten nicht mit dem großen Widerstand der Finnen und verloren mehr als 200.000 Männer. Die Finnen dagegen verzeichneten „nur“ einen Verlust von 25.000 Mann. Das Land Schweden unterstützte zwar ihren finnischen Nachbar, gab aber ihre Neutralität nicht auf. Die Rote Armee bat Frankreich und das Vereinigte Königreich um Hilfe, welche sie jedoch nicht bekamen, da die beiden Staaten sich nicht im Stande sahen, gegen noch einen Gegner zu kämpfen.

Am 12. März 1940 wurde ein Friedensvertrag zwischen den beiden Ländern ausgearbeitet und beschlossen. Im Friedensvertrag wurde vereinbart, dass Finnland einen Teil von Karelien, im Nordosten des Landes, an die Sowjetunion abtreten muss. Ebenfalls übernahmen die Sowjets von den Finnen eine Fischerhalbinsel im Nordmeer. Im Jahr 1941 wehrte sich Finnland erneut gegen die Sowjetunion und nahm an einem deutschen Feldzug teil. Damit wollten sie sich die beiden verlorenen Gebiete wieder zurück erobern.

Eine Folge des Winterkrieges war es, dass Stalin versuchte, seine Rote Armee wieder aufzubauen und zu stärken, da man gegen die Finnen enorm viele Soldaten verloren hatte. Stalin gelang es viele Offiziere und Soldaten wieder aus Sibirien zurückzubekommen, welche im Jahr 1936 und 1937 dorthin verbannt wurden. Durch die Rückholung der eigenen Männer erlangte die Rote Armee 1941 wieder eine gigantische Kampfkraft, mit der die Deutschen nicht gerechnet haben.


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